Injektionsschläuche sind Systeme zur Abdichtung von Arbeitsfugen in Betonbauwerken. Sie ermöglichen die gezielte Injektion von Dichtmaterialien, um das Eindringen von Wasser zu verhindern und die strukturelle Integrität des Bauwerks zu gewährleisten.
Injektionsschläuche werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter im Hoch- und Tiefbau sowie bei Tunnelbauwerken. Sie dienen der planmäßigen Abdichtung von Arbeitsfugen im Betonbau und können auch als Backup-System für andere Abdichtungslösungen wie Fugenbänder oder Quellprofile verwendet werden.
Injektionstechnologie bezeichnet verschiedene Verfahren, bei denen flüssige oder pastöse Materialien in Risse, Fugen oder Hohlräume eines Bauwerks oder in zu verfestigende Strukturen wie Gestein, Boden oder Sande eingebracht werden. Ziel ist es, die Struktur zu verstärken, Undichtigkeiten zu schließen oder Hohlräume zu füllen.
Es gibt verschiedene Materialien, darunter:
Eine Rissinjektion wird erforderlich, wenn Risse die Stabilität eines Bauwerks gefährden, zu Wasserleckagen führen oder die Gefahr des Eindringens von Chemikalien in das Bauwerk besteht. Sie ist eine bewährte Abdichtungsmethode in Betonbauwerken wie Tiefgaragen, Kellern oder Tunneln.
Der SikaFuko® VT-1 ist ein mehrfach verpressbarer Injektionsschlauch mit einzigartiger Ventiltechnik. Er wurde für Wasserdrücke bis zu 10 bar getestet und bietet eine hohe Funktionssicherheit.
Der SikaFuko® Smart Injektionsschlauch verfügt über regelmäßig angeordnete Schlitze, die sich durch den anstehenden Druck der Injektionspumpe öffnen und eine gleichmäßige Verteilung des Injektionsmaterial in der Arbeitsfuge ermöglichen.
Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser schützen. Dies ist essenziell, um die Bausubstanz zu erhalten und die Nutzbarkeit des Gebäudes sicherzustellen.
Je nach Anforderung und Abdichtungsverfahren kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, wie z.B. Bitumenbahnen, Kunststoffdichtungsbahnen, mineralische Dichtschlämmen oder spezielle Injektionsharze. Die Wahl des Materials hängt von Faktoren wie der Art der Beanspruchung und den Umgebungsbedingungen ab.
Ja, eine nachträgliche Bauwerksabdichtung ist möglich und oft bei Altbauten notwendig. Verfahren wie Innenabdichtungen oder Injektionsverfahren ermöglichen es, bestehende Gebäude effektiv gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Die Frischbetonverbundtechnologie (FBV) ist ein Abdichtungssystem, das bereits vor dem Betonieren auf die Schalung oder die Sauberkeitsschicht aufgebracht wird. Die Abdichtung verbindet sich durch die Wirkmechanismen der Verbundschicht dauerhaft mit dem erhärtenden Frischbeton. Dadurch wird das Eindringen von Wasser verhindert und ein druckwasserdichter Hinterlaufschutz ausgebildet.
Frischbetonverbundsysteme werden in Kombination mit WU Betonkonstruktionen eingesetzt, um die Nutzungssicherheit hochwertig genutzter Tiefgeschosse dauerhaft zu erhöhen. Gemäß dem DBV-Merkblatt „Frischbetonverbundsysteme“ des Deutschen Beton- und Bautechnik Vereins e.V. können sie sowohl als adaptive als auch als kompensierende Maßnahme eingesetzt werden.
Frischbetonverbundbahnen bestehen aus mindestens zwei Lagen. Die erste Lage bildet eine Dichtungsschicht, die im Regelfall auf Kunststoffbasis, beispielsweise aus FPO, besteht. Die zweite Lage ist die Verbundschicht, beispielsweise eine Hybridverbundschicht auf Basis einer speziellen TPO-Mischung mit Zementpartikeln. Diese sorgt für eine dauerhafte Verbindung mit der Betonkonstruktion und verhindert das laterale Eindringen von Wasser entlang der Abdichtungsschicht.
Die Flächenabdichtung nach DIN 18533 betrifft die Abdichtung von erdberührten Bauteilen gegen Wasser und Feuchtigkeit, z.B. Kellerwände und Bodenplatten. DIN 18535 bezieht sich auf die Abdichtung von wasserführenden Behältern, wie z. B. Sprinklertanks oder Zisternen. Beide Normen legen fest, wie Abdichtungssysteme für verschiedene Bauwerke auszuwählen und zu verarbeiten sind.
Es gibt verschiedene Abdichtungsverfahren, darunter:
Anzeichen für unzureichende Abdichtung sind feuchte Wände, abblätternder Putz, Schimmelbildung, muffiger Geruch oder sichtbare Risse im Mauerwerk. Besonders Keller und erdberührte Bauteile sind oft betroffen.
Eine Abdichtung ist erforderlich, wenn Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt oder die Gefahr besteht, dass Wasser die Bausubstanz schädigt. Besonders bei Neubauten, Sanierungen von Altbauten oder bei erdberührten Bauteilen ist eine sorgfältige Abdichtung unerlässlich.
Fugenabdichtung bezieht sich auf Maßnahmen, die verhindern, dass Wasser, Luft oder Schadstoffe durch Fugen in Bauwerke eindringen. Dies ist entscheidend für die Langlebigkeit und Funktionalität von Gebäuden.
Es gibt verschiedene Systeme, darunter:
Eine Fugenabdichtung ist sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen wichtig. Sie sollte bei Neubauten planmäßig durchgeführt werden, ansonsten wenn:
Je nach Anforderung kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, wie:
Die Auswahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter: