Gepostet auf: 19/03/2025

Injektionsschläuche sind Systeme zur Abdichtung von Arbeitsfugen in Betonbauwerken. Sie ermöglichen die gezielte Injektion von Dichtmaterialien, um das Eindringen von Wasser zu verhindern und die strukturelle Integrität des Bauwerks zu gewährleisten.

Gepostet auf: 19/03/2025

Injektionsschläuche werden in verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter im Hoch- und Tiefbau sowie bei Tunnelbauwerken. Sie dienen der planmäßigen Abdichtung von Arbeitsfugen im Betonbau und können auch als Backup-System für andere Abdichtungslösungen wie Fugenbänder oder Quellprofile verwendet werden.

Gepostet auf: 19/03/2025

Injektionstechnologie bezeichnet verschiedene Verfahren, bei denen flüssige oder pastöse Materialien in Risse, Fugen oder Hohlräume eines Bauwerks oder in zu verfestigende Strukturen wie Gestein, Boden oder Sande eingebracht werden. Ziel ist es, die Struktur zu verstärken, Undichtigkeiten zu schließen oder Hohlräume zu füllen.

Gepostet auf: 19/03/2025

Es gibt verschiedene Materialien, darunter:

  • Polyurethanharze (PU): Sehr fest oder dehnbar, wasserreaktiv, ideal für wasserführende Risse
  • Epoxidharze (EP): Sehr fest und stabil, geeignet für tragende Strukturen
  • Acrylgele: Flexibel und quellfähig, für Risse, Arbeitsfugen und großflächige Abdichtungen
  • Zementsuspensionen: Für das Verfüllen von größeren Hohlräumen oder feinen Rissen

Gepostet auf: 19/03/2025

Eine Rissinjektion wird erforderlich, wenn Risse die Stabilität eines Bauwerks gefährden, zu Wasserleckagen führen oder die Gefahr des Eindringens von Chemikalien in das Bauwerk besteht. Sie ist eine bewährte Abdichtungsmethode in Betonbauwerken wie Tiefgaragen, Kellern oder Tunneln.

Gepostet auf: 19/03/2025
  • Hochdruckinjektion (> 10 bar): Wird für feine Risse genutzt, um Materialien tief einzubringen, meistens unter Verwendung von Polyurethan- und Epoxidharzen.
  • Niederdruckinjektion (< 10 bar): Wird oft für größere Fugen oder Hohlräume verwendet, meistens mit Acrylatgelen oder Zementsuspensionen.

Gepostet auf: 19/03/2025

Der SikaFuko® VT-1 ist ein mehrfach verpressbarer Injektionsschlauch mit einzigartiger Ventiltechnik. Er wurde für Wasserdrücke bis zu 10 bar getestet und bietet eine hohe Funktionssicherheit.

Gepostet auf: 19/03/2025

Der SikaFuko® Smart Injektionsschlauch verfügt über regelmäßig angeordnete Schlitze, die sich durch den anstehenden Druck der Injektionspumpe öffnen und eine gleichmäßige Verteilung des Injektionsmaterial in der Arbeitsfuge ermöglichen.

Gepostet auf: 20/03/2025

Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser schützen. Dies ist essenziell, um die Bausubstanz zu erhalten und die Nutzbarkeit des Gebäudes sicherzustellen.

Gepostet auf: 20/03/2025

Je nach Anforderung und Abdichtungsverfahren kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, wie z.B. Bitumenbahnen, Kunststoffdichtungsbahnen, mineralische Dichtschlämmen oder spezielle Injektionsharze. Die Wahl des Materials hängt von Faktoren wie der Art der Beanspruchung und den Umgebungsbedingungen ab.

Gepostet auf: 20/03/2025

Ja, eine nachträgliche Bauwerksabdichtung ist möglich und oft bei Altbauten notwendig. Verfahren wie Innenabdichtungen oder Injektionsverfahren ermöglichen es, bestehende Gebäude effektiv gegen Feuchtigkeit zu schützen.

Gepostet auf: 30/09/2026

Die Frischbetonverbundtechnologie (FBV) ist ein Abdichtungssystem, das bereits vor dem Betonieren auf die Schalung oder die Sauberkeitsschicht aufgebracht wird. Die Abdichtung verbindet sich durch die Wirkmechanismen der Verbundschicht dauerhaft mit dem erhärtenden Frischbeton. Dadurch wird das Eindringen von Wasser verhindert und ein druckwasserdichter Hinterlaufschutz ausgebildet.

Gepostet auf: 30/09/2026
  • Dauerhafter und sicherer Verbund mit dem Beton
  • Rissüberbrückend
  • Druckwasserdichter Hinterlaufschutz
  • Einfache Verarbeitung ohne zusätzliche Verklebung
  • Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen

Gepostet auf: 30/09/2026

Frischbetonverbundsysteme werden in Kombination mit WU Betonkonstruktionen eingesetzt, um die Nutzungssicherheit hochwertig genutzter Tiefgeschosse dauerhaft zu erhöhen. Gemäß dem DBV-Merkblatt „Frischbetonverbundsysteme“ des Deutschen Beton- und Bautechnik Vereins e.V. können sie sowohl als adaptive als auch als kompensierende Maßnahme eingesetzt werden.

Gepostet auf: 30/09/2026

Frischbetonverbundbahnen bestehen aus mindestens zwei Lagen. Die erste Lage bildet eine Dichtungsschicht, die im Regelfall auf Kunststoffbasis, beispielsweise aus FPO, besteht. Die zweite Lage ist die Verbundschicht, beispielsweise eine Hybridverbundschicht auf Basis einer speziellen TPO-Mischung mit Zementpartikeln. Diese sorgt für eine dauerhafte Verbindung mit der Betonkonstruktion und verhindert das laterale Eindringen von Wasser entlang der Abdichtungsschicht.

Gepostet auf: 20/03/2025

Die Flächenabdichtung nach DIN 18533 betrifft die Abdichtung von erdberührten Bauteilen gegen Wasser und Feuchtigkeit, z.B. Kellerwände und Bodenplatten. DIN 18535 bezieht sich auf die Abdichtung von wasserführenden Behältern, wie z. B. Sprinklertanks oder Zisternen. Beide Normen legen fest, wie Abdichtungssysteme für verschiedene Bauwerke auszuwählen und zu verarbeiten sind.

Gepostet auf: 20/03/2025
  • DIN 18533 behandelt die Abdichtung von erdberührten Bauteilen gegen Bodenfeuchte, nichtdrückendes und drückendes Wasser.
  • DIN 18535 bezieht sich auf die Abdichtung von Behältern und Becken, die mit Wasser in Kontakt stehen, und legt Anforderungen für wasserführende Konstruktionen fest, die oft für die Industrie oder den Hochbau erforderlich sind.

Gepostet auf: 20/03/2025
  • SikaTop®-126 Pro: Eine multifunktionale, polymermodifizierte 2 Komponenten-Abdichtung, die als mineralische Dichtungsschlämme (MDS) eingesetzt wird. Sie eignet sich für erdberührte Bauteile gemäß DIN 18533 sowie für die Abdichtung von Becken und Behältern nach DIN 18535
  • Sikaplan® WP 1100-15 oder -20 HL: homogene Kunststoffabdichtungsbahn auf PVC-Basis

Gepostet auf: 20/03/2025
  • SikaTop®-126 Pro: Dieses System zeichnet sich durch hervorragende Verarbeitbarkeit, hohe Ergiebigkeit und eine dauerhafte, rissüberbrückende Abdichtung aus. Es ist vielseitig einsetzbar und erfüllt die Anforderungen sowohl der DIN 18533 als auch der DIN 18535

Gepostet auf: 21/03/2025

Es gibt verschiedene Abdichtungsverfahren, darunter:

  • Außenabdichtung: Schutz von außenliegenden Bauteilen wie Kellerwänden
  • Innenabdichtung: Anwendung von Abdichtungen auf der Innenseite, oft bei nachträglichen Sanierungen
  • Horizontalsperren: Verhindern das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk
  • Sockelabdichtung: Schutz des Übergangsbereichs zwischen Fassade und erdberührten Bauteilen.

Gepostet auf: 21/03/2025

Anzeichen für unzureichende Abdichtung sind feuchte Wände, abblätternder Putz, Schimmelbildung, muffiger Geruch oder sichtbare Risse im Mauerwerk. Besonders Keller und erdberührte Bauteile sind oft betroffen.

Gepostet auf: 21/03/2025

Eine Abdichtung ist erforderlich, wenn Feuchtigkeit in das Gebäude eindringt oder die Gefahr besteht, dass Wasser die Bausubstanz schädigt. Besonders bei Neubauten, Sanierungen von Altbauten oder bei erdberührten Bauteilen ist eine sorgfältige Abdichtung unerlässlich. 

Gepostet auf: 21/03/2025

Fugenabdichtung bezieht sich auf Maßnahmen, die verhindern, dass Wasser, Luft oder Schadstoffe durch Fugen in Bauwerke eindringen. Dies ist entscheidend für die Langlebigkeit und Funktionalität von Gebäuden.

Gepostet auf: 21/03/2025

Es gibt verschiedene Systeme, darunter:

  • Fugenbänder: Flexible Materialien, die in die Fuge eingebracht werden, um Bewegungen aufzunehmen und abzudichten
  • Fugenbleche: Starre Materialien, die in Arbeitsfugen eingebracht werden, um diese abzudichten
  • Quellbänder: Materialien, die bei Kontakt mit Wasser aufquellen und so die Fuge abdichten
  • Injektionssysteme: Verfahren, bei denen Dichtstoffe in die Fuge injiziert werden, um Hohlräume zu füllen und abzudichten

Gepostet auf: 21/03/2025

Eine Fugenabdichtung ist sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen wichtig. Sie sollte bei Neubauten planmäßig durchgeführt werden, ansonsten wenn:

  • Fugen Wasser oder Luft durchlassen
  • Risse oder Beschädigungen in bestehenden Abdichtungen auftreten
  • Die Lebensdauer der bestehenden Anlage abgelaufen ist

Gepostet auf: 21/03/2025

Je nach Anforderung kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, wie:

  • Elastomere und Thermoplaste: Für flexible Fugenbänder
  • Beschichtete und nicht beschichtete Fugenbänder: Für starre Arbeitsfugenbleche
  • Acrylate und Polyurethane: Für flexible Dicht- und Füllstoffe
  • Epoxidharze: Für starre Injektionssysteme

Gepostet auf: 21/03/2025

Die Auswahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter: 

  • Art der Fuge: Bewegungsfuge, Arbeitsfuge, Sollrissfuge oder Pressfuge
  • Umgebungsbedingungen: Feuchtigkeit, Oberflächen- oder Druckwasser, Temperatur und chemische Belastungen
  • Bewegungserwartung: Wie stark und häufig die Fuge Bewegungen ausgesetzt ist