Sika stellt erstmals eine Gesamtlösung zur Abdichtung von Tiefgaragen vor. Sanierungsbedingte Nutzungsunterbrechungen lassen sich so deutlich reduzieren und die Wirtschaftlichkeit der Gebäude steigern.

 

Bauteile von Tiefgaragen sind dauerhaft hohen Belastungen ausgesetzt. Feuchtigkeit von außen und der Chlorideintrag aus Tausalz im Winter durch Pkw im Inneren der Parkbauten erfordern konstruktive Maßnahmen und effiziente Abdichtungskonzepte. Klassische Lösungen führen hier zu hohen Unterhaltungskosten und Nutzungsausfällen. Des Weiteren ist hier auch ein größeres Risiko infolge von Schäden, selbst aus temporärer Chlorideinwirkung, zu verzeichnen.

 

Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit von außen

WU-Konstruktionen ohne zusätzliche Maßnahmen bergen ein höheres Risiko von Wassereintritt und Durchfeuchtung. Trennrisse können konstruktiv häufig nicht ausgeschlossen oder rechtzeitig erkannt werden. Ein Wasserdurchtritt und rückwärtige Durchfeuchtung der innenseitigen Beschichtung sind die Folgen. Eine Abdichtung von Parkhäusern nach DIN 18533 als Schwarze Wanne ist in der Ausführung aufwendig und vergleichsweise teuer, bietet keine Hinterlaufsicherheit und ist im Schadensfall nur mit hohen Kosten zu sanieren. „Eine WU-Konstruktion gemäß DAfStb-Richtlinie in Verbindung mit dem SikaProof-Frischbetonverbundsystem bietet dagegen erhebliche Vorteile“, so
Marco Bloch, Produktingenieur für Bauwerksabdichtungen bei Sika. Das hinterlaufsichere FBV-System ist rissüberbrückend und besitzt einen druckwasserdichten Hinterlaufschutz. Damit wird eine maximale Sicherheit gegen Wassereintritt erzielt.

 

Schadstoffeintrag von innen wirksam vermeiden

OS 8-Systeme können als starre Beschichtung auf Epoxidharz-Basis keine Rissbewegungen aufnehmen. In der Folge kann tausalzbelastetes Wasser von der Bauteilinnenseite ungehindert in die Konstruktion eindringen. Dieser Chlorideintrag stellt eine große Gefahr für Stahlbetonkonstruktionen dar und sollte unbedingt vermieden werden. Daher ist eine begleitende Rissbehandlung erforderlich. Diese führt zu Nutzungsunterbrechungen und Ausfallzeiten der Parkbauten, was ein großes wirtschaftliches Defizit mit sich bringt. „Die elastischen OS 10- oder OS 11-Systeme von Sika sind hier eine optimale Lösung“, so Sandro La Spina, Produktingenieur Flooring bei Sika. Sie sind rissüberbrückend und verhindern so den Eintritt von chloridbelastetem Tauwasser. Eine Alternative aus Bitumenschweißbahnen und einer Gussasphaltschutzschicht ist teurer sowie mit zusätzlicher Gewichtsbelastung und Raumverlust verbunden.

 

 

Wirtschaftliche Kombinationslösung mit hoher Nutzungssicherheit

Sika hat nun das SikaProof-Frischbetonverbundsystem mit den Sika-Oberflächenschutz- systemen kombiniert und damit die Vorteile aus beiden Komponenten zusammengeführt: Mit diesem einzigartigen Sika Duplex System entsteht so gleichzeitig ein maximaler Schutz gegen anstehende Wasserbelastung auf den Innen- wie auch auf den Außenseiten der Bauteile von Parkhäusern. Die elastischen und rissüberbrückenden Oberflächenschutzsysteme bilden eine verschleißfeste Oberfläche und schützen die Betonkonstruktion vor gefährlicher Chlorideinwirkung. Im Gegenzug schützt SikaProof in Kombination mit der WU-Konstruktion vor anstehender Feuchtigkeit von außen und verhindert rückwärtige Wasserbeaufschlagung der innenliegenden Beschichtung im Falle unvorhergesehener Trennrisse. So wird die Betriebssicherheit und Dauerhaftigkeit von Tiefgaragen erhöht und der Gebäudewert erhalten. Nutzungsausfälle infolge von Sanierungs- sowie Instandhaltungsmaßnahmen werden dadurch erheblich reduziert.