16/06/2020

Sika hat ein neues Beschichtungssystem für Auffangwannen, -räume und Flächen aus Beton entwickelt, in denen wassergefährdende Stoffe gelagert, abgefüllt oder umgeschlagen werden. Das Sikafloor Gewässerschutz-System 390 N Plus zeichnet sich vor allem durch die erhöhte Rissüberbrückung bis 0,5 mm aus.

Maximale Rissüberbrückung ermöglicht kostengünstige Bodenplatte
Das neue Sikafloor Gewässerschutz-System 390 N Plus gilt außerdem als Abdichtung gemäß Wasserhaushaltsgesetz § 62 in LAU- und HBV-Anlagen. Die bei WHG-Systemen maximal erreichbare Rissüberbrückung bis 0,5 mm garantiert eine sichere flüssigkeitsdichte Fläche. Diese erhöhte Rissweitenbeschränkung ermöglicht eine kostengünstigere Ausführung der Bodenplatte, da weniger Bewehrung pro Quadratmeter benötigt wird.

Hohe Dichtigkeit erübrigt Leckage-Warnsystem
Das Sikafloor Gewässerschutz-System 390 N Plus weist eine sehr hohe Chemikalienbeständigkeit auf und deckt nahezu alle Prüfgruppen des DIBt ab. Daraus resultiert auch eine Dichtigkeit mehrheitlich von mindestens 72 Stunden. Ein zusätzliches Leckage-Warnsystem zur Überwachung der Räumlichkeiten während der Wochenenden kann somit meist eingespart werden. Die Beschichtung ist darüber hinaus mechanisch hoch beständig und mit Luftbereifung, Vollgummi-, Vulkollan- und Polyamidrädern befahrbar.

Booster-Technologie verringert Verarbeitungszeit
Der Aufbau des Sikafloor Gewässerschutz-System 390 N Plus erfolgt mit der Grundierung Sikafloor-701. Optional kann zusätzlich der Sikafloor-54 Booster eingesetzt werden. Dadurch härtet die Grundierung schneller aus und die Wartezeit verringert sich um 4 bis 5 Stunden. Als Zwischenschicht wird Sikafloor-3290 aufgebracht und abschließend Sikafloor-390 N als Deckschicht.

 

Sika Gewässerschutzsystem in Produktion
Sika Gewässerschutzsystem in Lagerung

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