18/05/2020

Für den rentablen Einsatz von Nutzfahrzeugen ist eine effiziente Fahrzeugdisposition entscheidend. Um teure Standzeiten nach einem Schadensereignis so gering wie möglich zu halten, müssen sich Reparaturbetriebe an engen Zeitvorgaben orientieren. Bei der Ersatzverglasung mit dem Hochleistungsklebstoff Sikaflex®-271 PowerCure erreichen Lkw, Baumaschinen, Busse und Freizeitmobile bereits nach 90 Minuten OEM-Festigkeit.

Betriebe und Fuhrparkleiter profitieren
„Nutzfahrzeuge verdienen ihr Geld auf der Straße“ betont Jochen Gaukel, Vertriebs- und Bereichsleiter Sika Automotive Repair, und stellt fest: „Für eine reibungslose Einsatzplanung benötigen Fuhrparkleiter daher auch bei der Instandsetzung Lösungen, die diese Mobilität möglichst rasch und ohne Kompromisse bei der Sicherheit wiederherstellen. Werkstätten, die beim Tausch einer Nfz-Windschutzscheibe die PowerCure-Technologie von Sika nutzen, empfehlen sich durch schnellen und verlässlichen Autoglas-Service und können so ihre Marktposition stärken.“

Präzise Montageergebnisse
Der Tausch schwerer Großscheiben, wie sie in Lkw, Transportern oder Caravans verbaut werden, stellt den Autoglaser vor besondere Herausforderungen. Ein Scheibenklebstoff sollte daher über eine ausreichend hohe Anfangshaftung verfügen, verarbeitungsfreundlich sein und möglichst schnell die maximale Stabilität erreichen. Das speziell für die Nutzfahrzeug-Verglasung konzipierte Sikaflex®-271 bietet mit einer Offenzeit von zehn Minuten genügend Spielraum, um auch großflächige Scheiben perfekt zu positionieren. Durch den ergonomischen PowerCure Dispenser und die speziellen V-förmigen Düsen gelingt die Applikation der Klebstoffraupe im optimalen Winkel und in der genau richtigen Menge. Der Klebstoff ist dabei so abgestimmt, dass er das ganze Jahr über und bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen gleichbleibende Resultate liefert.

Sichere Wegfahrzeit birgt Risiken
„Nach nur 90 Minuten hat die Klebeverbindung mit Sikaflex®-271 PowerCure dann vollständig ausreagiert“, betont Jochen Gaukel und stellt klar, was das für die Praxis bedeutet: „Lange galt die sichere Wegfahrzeit, die abhängig von Produkt, Hersteller und Witterungsbedingungen mehrere Stunden betragen kann, als wichtigstes Kriterium. Doch tatsächlich sagt diese Größe nur etwas darüber aus, wann der Klebstoff nach dem Scheibentausch wieder in der Lage ist, eine kurzfristige dynamische Belastung aufzunehmen, wie sie nach dem Auslösen des Airbags entsteht. Statische Belastungen, hervorgerufen durch das Befahren einer Hebebühne oder unebener Untergründe auf Baustellen, könnten bei weniger leistungsfähigen Klebern dann immer noch ein Verrutschen der Scheibe bewirken.“

Nur Durchhärtung bringt optimale Stabilität und Sicherheit
„Das wäre allerdings gerade im modernen Nutzfahrzeugbau fatal“, bemerkt der Experte und unterstreicht: „Zunehmend kommen dort gewichtsreduzierende Multimaterialverfahren zum Einsatz, bei denen die Windschutzscheibe entscheidend zur Gesamtstabilität beiträgt. Bereits kleinste Verschiebungen können enorme Abweichungen der dort verbauten Fahrerassistenzsysteme hervorrufen. Die vollständige Durchhärtung von Sikaflex®-271 PowerCure nach 90 Minuten stellt hingegen auf Erstausrüsterniveau die ursprüngliche Torsionssteifigkeit des Lkw wieder her. Lkw-Fahrerhäuser können gleich im Anschluss problemlos gekippt werden, um z.B. Inspektionen durchzuführen. Hier ist ein Verrutschen der Scheibe ausgeschlossen und auch die Assistenzsysteme sind dauerhaft sicher kalibriert. Der Kunde verlässt den Betrieb mit einem voll einsatzfähigen Fahrzeug.“
 

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