Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Kleb- und Dichtanwendungen an Wohnmobilen und Wohnwagen.

Sie haben eine konkrete technische Anfrage? Unsere Fachhändler beantworten diese gerne und unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Sika-Produkte für Ihren Anwendungsfall. Eine Übersicht über unsere autorisierten Sika-Händler finden Sie hier.

1. Wie finde ich die richtigen Produkte für meine Anwendung?

Über unseren Produktselektor können Sie ganz einfach die geeigneten Produkte für eine Vielzahl an Anwendungen auswählen. Damit Ihre Arbeiten dauerhaft erfolgreich sind, empfehlen wir den Einsatz von passenden Vorbehandlungsmitteln, die sich entsprechend der zu verklebenden Materialien unterscheiden. Beachten Sie hierzu unsere Vorbehandlungstabellen in der Rubrik "Dokumenten-Download".

2. Was ist beim Scheibenaustausch zu beachten?

Generell empfiehlt es sich, hierfür eine fachkundige Werkstatt aufzusuchen. Wichtig ist, dass die Klebefläche vor direkter Sonneneinstrahlung, d.h. vor UV-Strahlen geschützt wird. Das erreicht man entweder durch eine bereits entsprechend ausgerüstete Scheibe (z.B. mit einem Keramik-Siebdruckrand), durch einen geeigneten UV-Schutzlack oder durch eine nachträglich aufgebrachte Blende. Ein Sika Schwarzprimer reicht als alleiniger UV-Schutz nicht aus. Beim Einbau von Kunststoffglasscheiben ist zu beachten, dass diese keiner Spannungsriss-gefährdung ausgesetzt werden. Hierfür gibt es mit dem Sikaflex®-223 einen speziell ausgerüsteten Klebstoff, der
ausschließlich von Gewerbetreibenden verarbeitet werden darf.

Für die Sichtfuge ist zu beachten, dass hierfür witterungsstabile Dichtstoffe verwendet werden sollten, z.B. Sikaflex®-521 UV, damit diese optisch dauerhaft ansprechend bleibt.

3. Was muss ich beachten, wenn ich ein Solarmodul auf das Dach kleben will?

Es wird unterschieden in Solarmodule, die direkt aufs Dach geklebt werden können und solche, die mechanisch in einen zu verklebenden Halter (auch Spoiler genannt) befestigt werden. In beiden Fällen ist entweder die Montageanleitung und Klebstoffempfehlung des Solarmodulherstellers für die Direktverklebung oder für die Montage des Spoilers zu beachten. In vielen Fällen gibt es auch spezielle Klebstoffsets, die speziell auf die Produkte abgestimmt sind. Die Firma Büttner Elektronik GmbH bietet für Ihre Spoiler ein Klebeset mit Sikaflex® und entsprechender Untergrundvorbehandlung von Sika® an.

4. Wofür steht das „i“ bei Sikaflex®-221i und Sikaflex®-252i?

Das „i“ steht für die i-Cure-Technologie. Dahinter verbergen sich isocyanatreduzierte Produkte mit einem Isocyanat (MDI)-Anteil von weniger als 0,1 Vol.-% im unausgehärteten Klebstoff. Es existieren die Produkte Sikaflex®-221 und Sikaflex®-252 auch ohne den „i“-Nameszusatz. Diese Produkte sind allerdings strenger gekennzeichnet und nur von gewerblichen Verarbeitern anzuwenden.

5. Wo kann ich als Privatanwender diese Produkte erwerben?

Auf der Infoseite www.sika.de/caravan finden Sie unter "Fachhändlersuche" Links zu Fachhandel-Übersichtsseiten unserer Großhandelspartner. Auf deren Infoseiten finden Sie sämtliche Bezugsquellen, über welche Sie unsere Produkte beziehen können.

6. Was ist ein geeigneter „Montage-Klebstoff“?

Unter Montage-Klebstoff verstehen wir einen Klebstoff, der eine  höhere Festigkeit übertragen kann als reine Dichtstoffe. Der Übergang von Dichtstoff zu Klebstoff ist fließend. So kann ein als Dichtstoff eingestuftes Produkt wie Sikaflex®-221i auch als Klebstoff eingesetzt werden, wenn die Belastungsparameter eher vernachlässigbar sind. Wenn die Belastung zunimmt, dann sollte der Sikaflex®-252i als elastischer Klebstoff eingesetzt werden.
 

7. Kann ein Produkt nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verwendet werden?

Wir empfehlen keine Verwendung der Produkte nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, da Benetzungsstörungen entstehen können und die Endeigenschaften negativ beeinflusst sein können.

8. Kann Sikaflex® auf alten Klebstoffresten haften?

Wenn sichergestellt ist, dass zuvor ebenfalls Sikaflex® verwendet wurde, dann genügt es, den bestehenden Klebstoffrest bis auf einen dünnen Film zurückzuschneiden, sofern die Haftung auf dem Untergrund noch intakt ist. In diesem Fall reicht dann im Anschluss eine Aktivierung der Klebefläche mit einem Sika® Aktivator-205. In allen anderen Fällen sollte der Klebstoff komplett entfernt und die Klebung bzw. Abdichtung entsprechend der Empfehlungen in der Vorbehandlungstabelle neu aufgebaut werden.

9. Lassen sich Sikaflex® Verbindungen lösen bzw. lässt sich Sikaflex® entfernen?

Ausgehärtetes Material kann nur noch mechanisch entfernt werden. Außenfugen lassen sich z.B. mit einem Cuttermesser heraustrennen. Dickschichtige Montagverklebungen mit elektrischen Schwingschneidern oder speziellen Schneidedrähten. Je nach Anwendung kann entweder auf einer dünnen verbleibenden Schicht neu verfugt oder geklebt werden. Soll Sikaflex® rückstandsfrei entfernt werden, können auch geeignete Schleifgeräte und -medien verwendet werden.

10. Wie entsorge ich den Klebstoff?

Es macht einen Unterscheid, ob der Klebstoff ausgehärtet oder noch nicht ausgehärtet ist. Beachten Sie hierfür die Hinweise zur Entsorgung. Ausgehärtetes Sikaflex® kann über den Restmüll entsorgt werden. Es empfiehlt sich daher, unausgehärteten Klebstoff erst nach der vollständigen Aushärtung zu entsorgen.

11. Wie erzeuge ich eine schöne Dichtfuge?

Sikaflex® kann mit den handelsüblichen Werkzeugen abgeglättet werden. Als Hilfsmittel empfehlen wir den Einsatz von Sika Abglättmittel N, mit dessen Hilfe die Dichtfuge nach eigenen Vorstellungen modelliert werden kann. Von Alternativen wie Spülmittel ist abzuraten, da diese negativen Einfluss auf den Dichtstoff haben können. Grundsätzlich empfiehlt es sich, die System-Vorgaben des Herstellers zu berücksichtigen, da alle einzelnen Produkte miteinander abgeprüft sind und man somit keine unliebsamen Überraschungen erlebt.

12. Ab welcher Temperatur härtet der Klebstoff nicht mehr aus?

Grundsätzlich hilft es, vor der Verarbeitung den Klebstoff auf Raumtemperatur zu bringen. Kalte Temperaturen verlangsamen die Aushärtung, bei Wärme wird der Aushärtungsprozess beschleunigt, was wiederum Auswirkung auf die Hautbildung hat und das Verarbeitungsfenster entsprechend verkürzt wird. Angaben zur  Verarbeitungstemperatur finden Sie im jeweiligen Produktdatenblatt. Wenn die Außentemperatur 5° C unterschreitet besteht die Gefahr, dass sich Kondenswasser auf den Bauteilen bildet, das wiederum die Haftung negativ beeinflusst.


 

13. Wie öffne ich eine Kartusche?

Die Membran im Gewinde von Aluminiumkartuschen lässt sich mit einem spitzen Gegenstand, z.B. einem Kartuschenöffner, durch einen kurzen Hieb öffnen. Bei Kunststoffkartuschen muss die Kappe mit einem Messer oder einem Düsenschneider entfernt werden

14. Kann ich eine Kartusche wieder verschließen?

Wenn die Kartusche nicht restlos verarbeiten lässt, dann kann sie mit aufgeschraubter Düse noch einige Zeit gelagert werden, idealerweise in kühler Umgebung. Bitte beachten Sie, dass durch das Öffnen der Kartusche der Reaktionsprozess bereits angestoßen wurde und eine teilweise Durchhärtung des Materials nicht ausgeschlossen werden kann. Wenn Sie die verwendete Düse auf der Kartusche aufgeschraubt lassen, lässt sich der Aushärtungsprozess eine Zeit lang auf die Düsenspitze beschränken.


 

15. Mit welchem Produkt dichtet man Wohnmobilfenster, Dachhauben oder Serviceklappen ab, sodass man sie später auch wieder demontieren kann?

Wiederlösbare, dauerhaft plastische Abdichtungen können mit SikaLastomer®-710 ausgeführt werden. Der Dichtstoff bleibt plastisch und härtet im Gegensatz zu Sikaflex® nicht aus, dadurch können Verbindungen wieder einfach gelöst werden. Wichtig ist, dass auch hier die Untergründe trocken, öl-, fett- und staubfrei sowie frei von losen Partikeln sein müssen.

16. Was bedeutet „primerlos“, muss ich dann bei der Vorbehandlung der Untergründe nichts mehr machen?

Nein. Als generelle Vorbedingung vor dem Kleben und Dichten gemäß unserer Vorbehandlungstabelle müssen die Untergründe trocken, öl-, fett- und staubfrei sowie frei von losen Partikeln sein. Verschmutzte, nicht poröse Oberflächen können mit Sika® Remover-208 gereinigt werden. Darüber hinaus bedeutet „primerlos“ nicht ohne Vorbehandlung, sondern dass auf dem jeweiligen Untergrund der Einsatz eines Primers nicht erforderlich sein kann. Es können aber andere Arbeitsschritte wie Anschleifen oder Aktivieren erforderlich sein. Die entsprechende Vorbehandlungstabelle gibt Aufschluss, welche Arbeitsschritte empfohlen werden. Die Tabellen können auf www.sika.de/caravan unter „Dokumenten-Download“ heruntergeladen werden.

17. Was ist beim Aufkleben von außen am Fahrzeug zu befestigenden Halterungen für Solarmodule, Markisen, Dachträgern etc. zu beachten?

Grundsätzlich sollten unbedingt die Montage- bzw. Einbaueinleitung des Bauteilherstellers berücksichtigt werden. Hieraus sollte sich auch ergeben, wie die Montageverklebung auszuführen ist und ob zusätzliche mechanische Befestigungen erforderlich sind. Sollte sich der Anwender über die Montage der Bauteile dennoch im Unklaren sein, sollte entweder der Hersteller des Bauteils gefragt oder eine qualifizierte Fachwerkstatt hinzugezogen werden.

18. Lassen sich Sika® Kleb- und Dichtstoffe überlackieren?

Alle Sikaflex® Kleb- und Dichtstoffe sind grundsätzlich überlackierbar, da sie keine lackbenetzungsstörendende Substanzen beinhalten. Das jeweilige Produktdatenblatt, welches auf www.sika.de/caravan unter „Produkte“ heruntergeladen werden kann, gibt Auskunft darüber, was beim Überlackieren für ein optimales Ergebnis zu beachten ist. Die Lackverträglichkeit muss durch Vorversuche überprüft werden. Sikasil® Silikone lassen sich nicht überlackieren. Abdichtungen mit SikaLastomer® bedürfen in der Regel keiner Überlackierung, da die Abdichtung zwischen zwei Bauteilen erfolgt und der Dichtstoff nicht sichtbar ist.

19. Was ist der Unterschied zwischen der Sikaflex®-200er Serie und der Sikaflex®-500er Serie?

Es handelt sich hierbei um Kleb- und Dichtstoffe auf verschiedener chemischer Basis. Die Sikaflex® -200er basiert auf der Polyurethan-Technologie (PUR), die Sikaflex®-500er Serie auf silan-terminierten-Polymeren (STP). Da sich beide Technologien in verschiedenen Aspekten unterscheiden, gibt es zwei unterschiedliche Vorbehandlungstabellen, je eine für die entsprechende Produkttechnologie. Die Tabellen sind verfügbar unter www.sika.de/caravan unter „Dokumenten-Download“.

Bei der Verwendung nass-in-nass (Kontakt der Produkte zueinander, wenn diese noch nicht ausgehärtet sind) ist zu beachten, dass nur Produkte innerhalb einer Serie verwendet werden, damit es keine Schädigung der Produkte zueinander gibt.
 

20. Kann ich zum Entfetten der Bauteile auch Silikonentferner, Brennspiritus oder Bremsenreiniger verwenden?

Wir empfehlen dies nicht. Viele dieser Produkte können trennende Rückstände an der Oberfläche nach ihrer Anwendung hinterlassen. Formulierungen von Drittprodukten können zudem jederzeit ohne unser Wissen angepasst werden. Daher empfehlen wir ausschließlich Sika® Produkte für die Untergrundvorbehandlung im Rahmen unserer Sikaflex® Vorbehandlungstabellen. Diese sind auf "www.sika.de/caravan" unter der Rubrik "Dokumenten-Download" abrufbar.

 

21. Was ist der Unterschied zwischen einem Sika® Aktivator und einem Sika® Primer? Wie sind diese am besten aufzubringen?

Ein Sika® Aktivator besteht aus Lösemitteln und Zusätzen von haftvermittelnden Substanzen. Die Anwendung erfolgt mit einem sauberen, fusselfreien Tuch oder Papiervlies. Sika® Primer sind klare oder pigmentierte Voranstriche, welche eine gute Haftung gegenüber dem Untergrund aufweisen und durch einen deckenden Film eine klebefreundliche Oberfläche ergeben. Die Anwendung erfolgt in der Regel mit einem sauberen, trockenen Pinsel, speziellem Filz oder offenporigen, elastischen Melaminschaum-Applikator. Weitere Informationen zur Anwendung enthält das jeweilige Produktdatenblatt, hier vor allem die minimale und maximale Ablüftezeit. Weitere Hinweise enthalten zudem die "Allgemeinen Richtlinien zur Verklebung und Abdichtung mit 1-Komponenten Sikaflex®", verfügbar unter www.sika.de/caravan unter „Dokumenten-Download“.

22. Lassen sich alle Kunststoffe verkleben oder gibt es Einschränkungen?

Einige Kunststoffe sind nur nach physikalisch chemischer Vorbehandlung verklebbar (Beflammen oder Plasmaverfahren in Kombination mit chemischer Vorbehandlung). Dies gilt z.B. für Polypropylen oder Polyethylen. Bei Kunststoff-Blends ist eine verbindliche Aussage aufgrund der Vielfalt an Bestandteilen sowie interner und externer Trennmittel nicht möglich. Bei thermoplastischen Kunststoffen besteht die Gefahr der Spannungsrissbildung. Thermisch geformte Teile müssen vor der Verklebung durch eine kontrollierte Wärmebehandlung in einen spannungsfreien Zustand überführt werden. Für transparente und lichtdurchlässige Kunststoffe beachten Sie bitte die entsprechenden Hinweise in der jeweiligen Vorbehandlungstabelle für Sikaflex®.

23. Wie kann nicht ausreagiertes überschüssiges Material von Oberflächen oder Werkzeugen entfernt werden?

Mit Klebstoff verschmutzte Teile können, sofern es sich nicht um poröse Untergründe handelt, mit Sika® Remover-208 gereinigt werden. Alkoholhaltige Reinigungsmittel sind als Reiniger ungeeignet, da sie die Aushärtung von Sikaflex® verhindern. Ausgehärteter Klebstoff kann nur noch mechanisch entfernt werden. Verschmutzte Hände sollten nicht mit Lösemitteln gereinigt werden. Verwenden Sie hierzu besser spezielle Handreinigungstücher wie Sika® Handclean oder Sika® PowerClean.

24. Wie kann ich einen definierten Klebeabstand für eine elastische und dickschichtige Sikaflex® Verklebung sicherstellen? Was ist beim Fügen der Bauteile weiterhin zu beachten?

Hinweise zum Thema Applikation und Fügen finden Sie in den Allgemeinen Richtlinien zur Verklebung und Abdichtung mit 1-Komponenten Sikaflex®. Hier wird auch auf die Themen Dreiecksraupe für eine definierte Klebstoffmenge, sowie auf Art und Positionierung von Abstandshaltern eingegangen. Sie finden das Dokument unter www.sika.de/caravan im Bereich "Dokumenten-Download".

25. Bis zu welchen Temperaturen lassen sich Sikaflex® Produkte einsetzen, wenn Sie ausgehärtet sind?

Die Temperaturbeständigkeit der Sikaflex® Kleb- und Dichtstoffe liegt in der Regel bei bis zu 90 °C. Bei wenigen Ausnahmen kann der Wert höher oder niedriger sein. Die entsprechenden Werte müssen immer dem aktuellen Produktdatenblatt entnommen werden. Für Anwendungen mit einer höheren Temperaturbelastung sollte ein Produkt oder eine Technologie verwendet werden, die eine entsprechende Beständigkeit aufweist.

26. Wenn ich Polystyrol-Dämmstoffe wie Markennamen Styropor® oder Styrodur® verkleben möchte, was sollte ich hier beachten?

Es sollten nur Kleb- und Dichtstoffe verwendet werden die explizit mit Polystyrol verträglich sind, da es sonst zur Schädigung der Dämmstoffe kommen kann. Eine Produktempfehlung für Privatkunden ist Sikaflex®-111, für gewerbliche Anwender Sikaflex®-508. Beide Anwendergruppen können zudem auch SikaBond® FoamFix verwenden, einen 1-komponentingen Pistolenschaum zum Kleben und Dichten. Beachten Sie bei der Anwendung die aktuellen Produktdatenblätter.

27. Bei welchen Temperaturen kann ich Sikaflex® verarbeiten?

Die Verarbeitungstemperaturen können dem aktuellen Produktdatenblatt entnommen werden. Die optimale Verarbeitungstemperatur für Sikaflex® (Polyurethane und silan-terminierte Polymere) liegt zwischen 15 °C und 25 °C. Unter 5 °C und über 40 °C sollte Sikaflex® nicht verarbeitet werden.

28. Mir ist aufgefallen, dass Sikaflex® manchmal schneller und manchmal langsamer durchhärtet. Woran liegt das?

Die Aushärtung eines einkomponentigen Sikaflex® ist abhängig von der absoluten Luftfeuchtigkeit (Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit). In der Regel variiert die Aushärtegeschwindigkeit dabei zwischen 2,5 mm und 4 mm in den ersten 24 Stunden. In Gebieten (Ländern oder Regionen) mit großen Klimaschwankungen können die Angaben im Produktdatenblatt (getestet bei 23 °C / 50 % r. Lf.) nicht ausreichend sein. Die Tabellen im Bereich Arbeitsplatzbedingungen in den "Allgemeinen Richtlinien zur Verklebung und Abdichtung mit 1-Komponenten Sikaflex®" geben einen Hinweis darauf, wie die klimatischen Bedingungen die Aushärtung von Sikaflex® Produkten beeinflussen können. Diese finden Sie auf www.sika.de/caravan unter "Dokumenten-Download".

29. Sikaflex®-2xx wird an meinem Wohnmobil nach einiger Zeit spröde und rissig. Was ist passiert oder zu tun?

Die rein oberflächliche Rissbildung durch Sonneneinstrahlung ist „normal“ für dieses Produkt und ist meist nur ein optisches Problem (Vergilbung und oberflächliche Rissbildung). Bei richtiger Ausführung der Oberflächenvorbehandlung und Verklebung (siehe Produktdatenblatt, Verarbeitungsrichtlinien und Vorbehandlungstabelle) ist erfahrungsgemäß trotzdem eine dauerhafte und elastische Verklebung gegeben, da das für die Festigkeit der Verbindung und die Dichtigkeit notwendige Material der schädlichen UV-Strahlung nicht ausgesetzt ist. Werden optisch höhere Ansprüche gestellt, kann auf ein Sikaflex® STP-Produkt wie Sikaflex®-5xx ausgewichen werden.