Mit unserem umfassenden Produktportfolio und unserer Lösungskompetenz sind wir der geeignete und professionelle Partner für Tunnelbauwerke. Mit Sika erhalten Sie die Tunnelkompetenz für Oberflächenschutz in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Oberflächenschutzsysteme im Tunnel oder Fahrraum

Für den Oberflächenschutz nach OS 1 (A) werdenTiefenhydrophobierungen eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein unsichtbares, nicht-filmbildendes wasserabweisendes Schutzsystem, welches die Wasseraufnahme des Betons stark vermindert und somit die Haltbarkeit effektiv erhöhen kann.

 

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Ein Oberflächenschutz nach OS 2 (B) besteht aus einer Hydrophobierung und einer Beschichtung für nicht begeh- und befahrbare Flächen ohne Kratz- bzw. Ausgleichsspachtelung. Zusätzlich zu den Eigenschaften eines Oberflächenschutzsystems OS 1 (A) verbessert dieses System die chemische Beständigkeit, erhöht den Carbonatisierungsschutz und sorgt für eine Aufhellung im Tunnelbauwerk.

 

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Der Oberflächenschutz nach OS 4 (C) beinhaltet die Kombination aus einem Porenschluss (mit Kratz- bzw. Ausgleichsspachtelung) mittels Feinspachtel und einer Beschichtung mit erhöhter Dichtheit für nicht begeh- und befahrbare Flächen. Zusätzlich zu den Eigenschaften eines Oberflächenschutzsystems OS 2 (B) verbessert dieses System die chemische Beständigkeit, erzeugt einen optimalen Chlorid- und Carbonatisierungsschutz und sorgt für eine Aufhellung im Tunnelbauwerk. Die gleichmäßige, porenfreie Oberfläche verbessert signifikant die Reinigungsfähigkeit des Tunnelbauwerks.

 

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Produktauswahl nach Anwendungen und Systemen

Tunnel Hydrophobierung

Hydrophobierende Imprägnierung

Zum dauerhaften Schutz von Betonbauteilen vor schädigenden Umwelteinflüssen ist es entscheidend, geeignete Oberflächenschutzmaßnahmen zu ergreifen. Besonders der Schutz vor dem Eindringen von Kohlendioxid und Chloriden spielt eine zentrale Rolle, da diese Stoffe die Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit des Betons erheblich beeinträchtigen können. Eine bewährte Methode zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Betons ist die hydrophobierende Imprägnierung, die das Eindringen von Wasser nachhaltig reduziert und somit den Beton wirksam schützt.

OS 1 (A) - Hydrophobierungen im Tunnel oder Fahrraum
Betonimmunsystem

Grundierungen

Grundierungen sind in Tunnelbauwerken vielseitig einsetzbar und erfüllen mehrere zentrale Funktionen. Abgemagert mit Quarzsand können sie als Kratzspachtelung zum Porenschluss eingesetzt werden oder als Haftvermittler zwischen Untergrund und nachfolgendem Beschichtungssystem dienen. Darüber hinaus tragen sie zur Untergrundverfestigung bei und egalisieren die Saugfähigkeit des Betons, was eine gleichmäßige Trocknung und eine optimierte Haftung sicherstellt. Einige Grundierungen wirken zudem wie ein Tiefgrund und verhindern wirkungsvoll Blasenbildung in den nachfolgenden Schichten

Tunnel-beschichtung

Poren- und Lunkerspachtel

Poren und Lunker treten selbst bei sorgfältig ausgeführter, glatter Schalung gelegentlich auf. Sie lassen sich technisch kaum vollständig vermeiden und gelten daher in der Regel nicht als Mangel. Kießnester entstehen bei jeder Betonage, häufig verursacht durch unzureichende Verdichtung, mangelhafte Entlüftung, einen zu hohen Wasser‑Zement‑Wert oder eine ungleichmäßige Materialverteilung beim Einbringen des Betons.

Um diese Fehlstellen auszugleichen, wird im Tunnelbau ein Flächenspachtel bzw. Poren‑ und Lunkerspachtel eingesetzt. Er dient dazu, Unebenheiten, offene Poren, Lunker und andere kleine Fehlstellen in der Betonoberfläche zu schließen. So entsteht eine gleichmäßige, glatte, porenfreie Oberfläche, die das optische Erscheinungsbild verbessert und gleichzeitig die Grundlage für nachfolgende Beschichtungen oder Imprägnierungen bildet.

OS 4 (C) - Spachtel im Tunnel oder Fahrraum
Worker spray paints concrete wall in tunnel construction

Beschichtung

Eine Oberflächenschutzbeschichtung im Tunnel schützt den Beton vor dem Eindringen von Kohlendioxid, Wasser, Tausalzen, Abgasen und anderen schädlichen Stoffen und bewahrt bei bewehrtem Beton den Stahl vor Korrosion. Sie trägt zum Erhalt der Bausubstanz bei, reduziert Frost‑ und Tausalzschäden und verlängert die Lebensdauer des Bauwerks deutlich.

Durch das Verschließen von Poren und Lunkern wird zudem die Reinigungsfreundlichkeit der Oberfläche verbessert, wodurch sich Schmutz und Ruß weniger stark ablagern und regelmäßige Reinigungen erleichtert werden. Darüber hinaus beeinflusst die Beschichtung das Erscheinungsbild des Tunnels maßgeblich: Eine reflektierende Beschichtung verbessert die Lichtreflexion, senkt den Energiebedarf der Beleuchtung und erhöht die Verkehrssicherheit.

Projektreferenzen mit Oberflächenschutzsystemen

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