VERARBEITUNG
Die frisch angemischte Haftbrücke wird in den Betonuntergrund ausreichend eingearbeitet. Bereits ausgehärtete Haftbrücke ist zu entfernen und vor der Applikation von SikaScreed® HardTop-65 erneut aufzutragen.
Der angemischte SikaScreed® HardTop-65 wird nass-in-nass in die Systemhaftbrücke eingebracht bzw. ausgegossen und mit geeigneten Werkzeug gleichmäßig bis zur entsprechenden Schichtdicke verteilt. Der Schichtdickenausgleich kann über Schwabbelstangen erfolgen.
Das Material ist ab einer Schichtdicke von 20 mm schwabbelfähig zu verarbeiten.
Zum Erreichen einer verbesserten Oberflächenfestigkeit ist SikaScreed® HardTop-65 mittels Teller- und Flügelglätter zu glätten. Zu frühes Glätten kann zu Blasen- bzw. Rissbildungen führen. Zur Glättung der Oberfläche müssen bei Begehung der frischen Mörtelschicht Brettschuhe getragen werden. Nur geeignete Teller- und Flügelglätter mit großem Durchmesser und wenig Gewicht verwenden.
Die Nachbehandlung hat sofort nach dem letzten Glättvorgang mittels PE-Folie zu erfolgen. In Zugluftbereichen, auf Freiflächen, bei Temperaturen zwischen + 10°C und + 15°C und bei sehr trockenem Baustellenklima ist der frisch verlegte Mörtel sofort nach dem Einbau (vor dem Glättvorgang) mit Folie abzudecken. Die Nachbehandlung mittels Folie sollte zumindest über Nacht (18 Stunden) fortgesetzt werden. Bei Temperaturen zwischen +10°C und +15°C (Untergrund, Material und Luft) ist der Mörtel mindestens 36 Stunden mit Folie nachzubehandeln, da ein Vertrocknen des Mörtels zu Reaktionsstörungen führen kann.
Nähere Informationen sind in der Ausführungsanweisung enthalten.