VERARBEITUNG
Sikacrete®-104 TW wird pneumatisch im Trockenspritzverfahren gefördert und ist geeignet für alle Trockenspritzverfahren, wie z.B. Aliva, Meynadier, Mader u.a.
Die Angaben der verschiedenen Maschinenhersteller bezüglich Luft-, Wasser und Stromversorgung sind zu beachten. Um möglichst optimale Spritzergebnisse zu erzielen (geringer Rückprall, hohe Verdichtung), sollte mit einem Düsenabstand von ca. 1 Meter und einem Spritzwinkel von 90 Grad gearbeitet werden. Folgende Regelwerte sind bei der Ausführung von Spritzbetonarbeiten zu beachten:
- DIN 18551 Spritzbeton
- Richtlinie für Schutz- und Instandsetzung von Betonbauteilen
- Deutscher Ausschuß für Stahlbeton
- ATV DIN 18349, Betonerhaltungsarbeiten
- ZTV-ING, Teil 3, Abschnitt 4
Unsere Empfehlung von Verarbeitungsgeräten beruht auf Versuchen mit einem Gerät zum Zeitpunkt der Drucklegung des Produktdatenblatts. Da solche Geräte nicht durch Sika hergestellt und vertrieben werden sowie unterschiedlich konfiguriert und/oder ausgestattet und/oder abgewandelt sein können, entbindet diese Empfehlung den Verarbeiter nicht von eigenen Recherchen zu Maschinenkonfiguration, Einsatzfähigkeit und der Durchführung von Versuchen vor der endgültigen Verarbeitung. Sika übernimmt keine Haftung für den Erfolg oder Misserfolg beim Ersatz der Geräte.
Wird das Material am Boden im Estrichverfahren appliziert, basiert die Verbindung und Haftung des Mörtels/Betons ebenfalls über die Rautiefe und auf einem guten Penetrationsvermögen (Porosität) und Benetzung der zum System gehörenden Haftbrücke in bzw. zum Untergrund. Als Haftbrücke eignen sich die trinkwasserzugelassenen Produkte Sika®-110 HD oder SikaTop® TW.