VERARBEITUNG
Sika MonoTop®-312 DE kann in Hand- bzw. Nassspritzapplikation verarbeitet werden. Da Sika MonoTop®-312 DE ohne Haftbrücke verarbeitet werden kann, ist zunächst eine dünne Kratzspachtelung in den Untergrund einzuarbeiten und im Anschluss nass-in-nass die vorgesehene Schichtdicke mit Sika MonoTop®-312 DE aufzubringen und gut zu verdichten. Hohlräume sind zu vermeiden. Optional können die Haftbrücken Sika MonoTop®-602 NEU oder Sika MonoTop®-910 N verwendet werden. Nach dem Aufbringen von Sika MonoTop®-312 DE kann die Oberfläche mit Holz- oder Kunststofftraufel (Reibebrett/Glättkelle) oder einem feinporigen Schwammbrett bzw. Filzscheibe bearbeitet werden. Vor dem Abreiben anziehen lassen. Die anerkannten Handwerksregeln sind zu beachten.
Nassspritzverfahren
Sika MonoTop®-312 DE wird im Dichtstromverfahren gefördert. Die entsprechende Wassermenge ist vorzulegen, das Trockenmaterial wird zugegeben und 3 Minuten lang gemischt. Geeignet sind praktisch alle Nassspritzmaschinen, wie z. B. PFT, Putzmeister, Mader, Inotec usw.
Die Angaben der Maschinenhersteller bezüglich Luft-, Wasser- und Stromversorgung sind zu beachten. Um möglichst optimale Spritzergebnisse zu erzielen (hohe Verdichtung, geringer Rückprall) sollte in einem Spritzwinkel von 90 Grad gearbeitet werden.
Unsere Empfehlung von Verarbeitungsgeräten beruht auf Versuchen mit einem Gerät zum Zeitpunkt der Drucklegung des Produktdatenblattes. Da solche Geräte nicht durch Sika hergestellt und vertrieben werden sowie unterschiedlich konfiguriert und/oder ausgestattet und/oder abgewandelt sein können, entbindet diese Empfehlung den Verarbeiter nicht von eigenen Recherchen zu Maschinenkonfiguration, Einsatzfähigkeit und der Durchführung von Versuchen vor der endgültigen Verarbeitung. Sika übernimmt keine Haftung für den Erfolg oder Misserfolg beim Einsatz der Geräte.
Zusätzlich gilt für die Verarbeitung im Nassspritzverfahren
Die Verbindung und Haftung eines spritzapplizierten Mörtels auf einem mineralischen Untergrund basiert auf einer Verklammerung über die Rautiefe und auf einem guten Penetrationsvermögen (Porosität) sowie Benetzung zum Untergrund. Hochfeste Betone, vakuuminierte Oberflächen bzw. extrem geglättete, sehr dichte Betonoberflächen bedürfen einer intensiveren, dem Einzelfall angepassten Untergrundvorbereitung. Nach der Vorbereitung muss das grobe Korngerüst freiliegen. Das Entfernen der an der Oberfläche des Betons befindlichen Zementhaut reicht nicht aus. Im Einzelfall ist eine Probefläche zur Bestimmung der Haftung des Mörtels zur Betonoberfläche anzulegen. Eine abtragende Untergrundvorbereitung ist in jedem Fall vorzunehmen.