VERARBEITUNG
Sikalastic® P 691 ist ein einkomponentiges Material. Die erforderliche Menge wird aus dem Liefergebinde in ein anderes Gefäß umgefüllt und sofort mittels Walze, Pinsel oder Spritzverfahren auf den vorbereiteten Untergrund aufgetragen.
Die Temperatur des Materials sollte bei der Verarbeitung zwischen +15 und +25 °C liegen.
Sikalastic® P 691 ist feuchtigkeitshärtend. Bei Überschreitung der Maximalverbräuche besteht daher die Gefahr, dass das Material aufschäumt. Deshalb ist durch nachträgliches Verschlichten ein gleichmäßig dünner, pfützenfreier Auftrag zu gewährleisten.
Neben der Temperatur von Umgebung und Untergrund ist für die Verarbeitung von Sikalastic® P 691 die Luftfeuchtigkeit von entscheidender Bedeutung.
Bei niedrigen Luftfeuchten verzögert sich die chemische Reaktion; damit verlängern sich auch die Überarbeitbarkeits- und Begehbarkeitszeiten. Bei hohen Luftfeuchten werden die chemischen Reaktionen beschleunigt, so dass sich o. a. Zeiten entsprechend verkürzen.
Nach der Applikation ist das Material vor direkter Wasserbeaufschlagung zu schützen, weil Wasser die Haftung zur nachfolgenden Beschichtung beeinträchtigen könnte. Die Temperatur der zu beschichtenden Fläche muss daher während der Applikation (bei +15 bis +25 °C Materialtemperatur) und bis zum Überbeschichten 3 K über der herrschenden Taupunkttemperatur liegen. Es ist darauf zu achten, dass die enthaltenen Lösemittel vor Auftrag der nachfolgenden Beschichtung restlos abgedunstet sind.