VERARBEITUNG
Während der Applikation und der Aushärtung muss die Oberflächentemperatur mind. 3 K über der Taupunkttemperatur liegen. Vor Betauung und rückseitiger Durchfeuchtung schützen.
Die Lufttemperatur und Untergrundtemperatur liegt zwischen +5 ºC bis +35 ºC.
Sikalastic® Primer Uni EPOXY SF mit einem sauberen, epoxidharz- geeigneten Pinsel oder einer Rolle im Kreuzgang bis zur vollständigen Sättigung des Untergrundes auftragen. Nass in nass die noch frische Grundierung mit feuergetrocknetem Quarzsand (0,3 - 0,8 mm) Korn an Korn absanden.
Nach vollständiger Aushärtung ist ggf. überschüssiger Quarzsand zu entfernen.
Bei stark saugenden Untergründen z. B. Porenbeton oder Sandstein ist der Vorgang ggf. mehrfach zu wiederholen. Werden mehrere Grundierungsgänge geplant, so wird erst im letzten Arbeitsgang nass in nass, Korn an Korn abgesandet.
Max. 24 h Arbeitsunterbrechung zwischen den einzelnen Schritten.
Bei Kratzspachtelung in waagerechter Anwendung beträgt das Mischungsverhältnis Grundierung zu feuergetrocknetem Quarzsand (Körnung 0,1 - 0,3 mm) 1:3 bis 1:6.
Der Verbrauch ist abhängig von Rautiefe und dem jeweiligem Anwendungsfall.
Alternativ kann die Grundierung und Kratzspachtelung nass in nass verarbeitet werden, das Absanden der Grundierung entfällt.
Bei Kratzspachtelung in senkrechter Anwendung beträgt das Mischungsverhältnis Grundierung zu feuergetrocknetem Quarzsand (Körnung 0,1-0,3 mm) 1:3, zusätzlich max. 5% Sika Stellmittel T beimischen.
Zum Schutz der Sikalastic®-641 Abdichtung vor alkalischen Medien oder als Haftbrücke zum Anschluss an das Sikalastic® Rapid 722 System (PMMA) wird auf die vollständig ausgehärtete Abdichtung eine Schicht Sikalastic® Primer Uni EPOXY SF mit feuergetrocknetem Quarzsand (0,3 - 0,8 mm), nass in nass, Korn an Korn abgesandet, aufgebracht.